20minuten

Ich lese ja jeden morgen meine 20minuten auf dem Weg ins Büro. Ist wie anschliessendes Cafe trinken und eMails lesen. Und das die 20minuten inhaltlich als auch vom Schreibstil her einfach zu lesen sind finde ich gerade früh morgens sehr angenehm.

In der letzten Zeit wird der Schreibstil aber nicht nur anspruchslos und bilig, sondern auch die Werbung meint das alle Leser bescheuert sind. Ich erwarte ja nicht das die 20minuten schwitzerdütsch schreiben, aber ordentliches Deutsch sollte es dann schon sein, auch unter dem Gesichtspunkt das die Schweizer recht wenig Englisch können.

Beispiele möchte ich natürlich auch erwähnen:
1. im „Reminder“ (auf Seite 22) steht dann „Machen Sie das Quest auf…“
Wie bitte? Den Quest? I do not like solch billiges Geschätz in einer Zeitung!

2. Du willst es? Dann hols Dir! (auf Seite 23)
Sollte man wirklich mit so billigen Sprüchen eine angeblich exlusive Kreditkarte bewerben? Die Karte wird dann auch nicht exclusiver wenn man das Wort gleich 4 mal in einer Mini-Anzeige erwähnt.

Und als „provisorische MemberCard“, wozu auch immer man dann Member wird, ist sie ja wohl gar nicht zu gebrauchen! Dann schreiben sie auch noch „Membercard provisorisch“ in der Hoffnung das man den kleinen Zusatz provisorisch überliest, oder wie? Grenz schon fast an „Membercard asozial

3. Noch bescheuerter finde ich lediglich die „persönliche Nameskette“. Die gesamte Anzeige ist geistiger Dünnschiss. Sie könnte bekloppter äh romantischer gar nicht sein. Warscheinlich haben die noch ein altes DOS weil nur 8 Zeichen erlaubt sind und keine Umlaute. Ein „Hans-Jürgen“ hätte da voll verschissen 😉

Seit heute suchen sie einen neuen Verlagsleiter (Seite 40) – hoffen wir das beste und drücken dem Thomas Fechtelkord ganz fest die Daumen.

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