ColdFusion vs. Java

Mir fällt immer wieder auf, das Firmen die bereits ColdFusion einsetzen, tatsächlich überlegen zu Java zu wechseln.
Die Frage an sich stellt sich doch gar nicht, denn ColdFusion ist genauso Java wie JBoss, WebSphere etc. – also wozu?

Meiner Meinung nach ist das – wie so oft – in erster Linien ein Kommunikationsproblem, denn ColdFusion-Entwickler reden nicht mit Java-Entwickler und umgekehrt. Warum eigentlich nicht? Man könnte viel von einander lernen.

Aber Java-Entwickler glauben das ColdFusion kein ordentliches Entwicklungstool, also Spielzeug sei und den ColdFusion-Entwicklern ist das pure Java viel zu kompliziert. Wobei beide Aussagen schlichtweg falsch sind.

Wer mit purem Java entwickelt, macht das nämlich gar nicht, sondern nutzt logischer Weise bestehende Bibliotheken und Frameworks wie Hibernate, Swing, Spring etc. ColdFusion-Entwickler haben bereits die wichtigsten Bibliotheken im Applicationserver eingebaut und Frameworks für die verschiedenen Bereiche wie Transfer, ColdSpring etc. gibt es auch. Sie werden nur nicht benutzt, obwohl sie innerhalb von ColdFusion wesentlich einfacher zu handhaben sind. Also wo liegt das Problem?

Meiner Erfahrung nach liegt das Problem darin, das ColdFusion den Einstieg in die Programmierung sehr vereinfacht. Prinzipiell ja eine super Sache, nur bleiben die Einsteiger dabei und kümmern sich nicht um eine Optimierung des Codes – es funktioniert ja alles. Frameworks setzen prinzipiell die Kenntisse der OOP voraus, was vielen zu kompliziert ist. Was aber lediglich an der Faulheit der Entwickler liegt, wozu ColdFusion ja verleitet, und noch nicht mal stimmt. Java-Entwickler sind von vorn herein gezwungen OOP zu entwickeln.

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