Samichlaus, du liebe, Guete! Gäll, ech bruuche hür kei Ruete.
Weisch, be üs, do isch’s e so: Do isch das Johr de Zwöiti cho.
De Erscht isch jetzt de grossi Brüeder, drom esch klar: S’esch nüd wie früecher.

S’send grad zwöi jetzt i de Wendle und, Samichlaus, ech müessti schwendle
wenn ech der höt wörd verzelle, ech heig deheime d’Wält im Griff:

Es Poff im Garte, es Gnosch im Huus, Pizza, Pasta uf em Tisch,
Wöschebärge wo sech törmed und zwöi Chend wo luuthals schtörmed.

Ech weiss jo ned, chonsch du do druus bi dene Sache rund oms Huus?
Tatsach esch, es esch ermüedend, mängisch närvig ond bemüehend.

Ond doch: Ech wetti gar ned tuusche. Well, weisch, es get of dere Wält
nüd Schöners, Grössers (au för Gäld!) als e so nes Chinder-Schtrahle
ond e Knuddel vo mim Sohn.
Hättisch du zwöi Chend, e Frau wöstisch du das secher au.

Was du för mech höt chöntisch tue: Drück eifach beidi Auge zue!
Bes ned so schträng, nimm’s ned so gnau!
D’Fenschter dräckig, d’Vorhäng grau – das isch jo ned de Super-Gau.
I zwöi, drüü Johr esch s’Ärgscht verbii, de chasch de weder schtränger sii!

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.