Scrum – Daily Business (5)

Im fünften und letzten Schritt kommt die eigentliche Kontrolle ins Spiel. Jeder Entwickler hat seine Tasks und das am besten in einem Tools wie Assembla erfasst und in Eclipse integriert. So ist der Kunde und auch der Entwickler jederzeit im Bilde, über das was gerade getan wird und das was noch getan werden muss. Und das geht genau so:

Ein Entwickler nimmt sich einen Tasks (vom Projektleiter zugeordnet oder freiwillig) in dem er in als (zu sich zugeordnet markiert) in Bearbeitung. Jeder kann also sehen, aha, der Entwickler XY ist gerade am Tasks ABC dran. Wenn der Entwickler dann diesen Tasks abgearbeitet hat, schreibt er in den Tasks, wie lange er dafür benötigt hatte.

Wenn nun alle Tasks für dieses Projekt im Scrum-Tool erfasst wurden und noch netter Weise mit den geschätzen Stunden, dann kann man sehr einfach erkennen, ob das Projekt im Plan liegt oder nicht und der Abgabetermin in Gefahr ist.

Denn wenn man zb. nach 3 Wochen schon sieht, das alle Entwickler ca. 10% länger Zeit benötigt haben, als zuvor geschätzt, dann wird zumind. dieser Sprint zeitlich 10% später fertig werden. Logisch, oder? Auch logisch ist dann, das wenn es zb. 8 Sprints für dieses Release gibt und sich jedes um 10% verlängert, das gesamte Projekt bzw. Release nie in der geplanten Zeit fertig sein wird.

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Scrum – Meetings (4)

Nachdem nun alles geplant ist. Das Produkt, eine Web-Applikation, in seine Features und Releases, sowie alle dazu norwendigen Tasks eingeteilt ist. Kann es auch schon mit den täglichen Meetings beginnen. Immer am gleichen Ort, immer zu gleicher Zeit und immer im stehen, damit es nicht zu gemütlich wird.

In der Regel sollte ein Scrum-Meeting max. 15 Minuten dauern und danach beendet oder notfalls abgebrochen werden. Jeder Teilnehmer des Scrum-Meetings muss sich zu folgenden 3 Themen äussern und das in einem bestimmten Zeitrahmen. Bei nur 3 Teilnehmer ist es noch lässig. Bei 15 Teilnehmer und einer Zeit von 15 Minuten, hat jeder logischer Weise nur 1 Minute Zeit die folgenden Fragen zu beantworten.

1. Was habe ich bisher erledigen können (prozentual)
2. Was mache ich morgen
3. Wo sehe ich evtl Probleme

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Gluecksklee

Die Weihnachtszeit wird immer wieder für dubiose Geschäfte genutzt. Die Tage habe ich eine Werbung von Glücksklee in meinem Briefkasten gefunden. Jetzt habe ich schon “bitte keine Werbung” drauf stehen, aber das scheint wohl keinen der ANALphabeten von Austrägern zu interessieren.

Derart dümmlich dick aufgetragene Schmalzsprüche schreien schon nach Abzocke. Auf dem gelben hässlichen A5-Zettelsteht in “romantischer” Handschrift (warscheinlich Comic Sans MS) “Hier finden Sie Singles, Frauen und Männern, die Sie kennen lernen möchten”. Erstens möchte ich niemanden kennen lernen und selbst wenn, dann sicher nicht bei einer kleinen Möchtegern-Partnervermittlung (natürlich mit jahrelanger Erfahrung), denn dann kann ich es auch grad ganz sein lassen.

Und nein “Liebe ist nicht das einzige was sich verdoppelt, wenn man es teilt!!!”. Husten und Schnupfen tun es auch! Der Spruch ist daher nicht heeerzig, sondern einfach nur billig!

Auf der einen Seite ein Formular abgedruckt mit gewünschten Angaben zu: Vorname, Name, Str.Nr., PLZ, Ort, Tel.:, ereichbar:, und Alter:. Ziemlich viele Infos dafür das man dann nur sieht: “Sende diesen Flyer an: Elke Friedrich, Nordstr. 260, 8037 Zürich” Natürlich keine Telefonnummer (weil kein Geld für einen Telefonservice). Nicht mal Platz für eine Briefmarke ist auf dem Zettel. Hausgemachter geht es nun wirklich nicht. Lediglich der Hinweis per “PS: Sollten Sie in einer Beiehung sein, dann geben Sie diesen Flyer bitte jemanden, der alleine ist. DANKE :-)” Nein, Danke! So viele Feinde habe ich dann doch nicht, die in Frage kämen 🙁

Aber die grossen WWW-Angabe der Internetseite: www.glueckklee.ch dürfen natürlich nicht fehlen!

Auf deren Internetseite dann das volle Paket. ein fettes chinesiches Schriftzeichen! Von 18-80 kann hier jeder was zum poppen finden. Von asoziale Anmachsprüchen Sprüche: wie “Alles kann, nichts muss” bekomme ich lediglich einen Würgreiz, aber keine Lust auf Sex oder gar eine Partnerschaft. Ich habe mich dann doch getraut der lieben Elke eine Laudatio zu schreiben (per Form, eMail gibt es natürlich auch keine) und ihr zu sagen das ich auf ihr billiges Angebot leider nicht eingehen kann und ich es schade finde das es immer noch so Leute gibt wie sie.

Die liebe Elke, seines Zeichens eine arrogante deutsche Tussi, hat sich dann doch tatsächlich in ihrer Ehre heruasgefordert gefühlt und mich angerufen und gefragt was denn so verwerfliches daran wäre gegen dieses gelbe Infozettelchen. Meiner Meinung nach ist es Werbung und keine Info! Auch wenn dann die liebe Elke meinte das es alles rechtlich absolut abgesichert sei. Was ich ihr gerne glaube, denn so Leute sind immer rechtlich abgesichert! Nach vergeblichem ekelhaft billigem Versuch mich verkäuferisch einzulullen das ich doch bei ihr vorbei kommen solle, sagte ich zu ihr das ich kein Interesse an ihrer langjährigen Erfahrung hätte und auch ihre Internetseite keinen Hauch von Erfahrung hätte. Weder technisch noch inhaltlich. Sie meinte daraufhin gleich das dafür ihr Chef zuständig sei und sie damit überhaupt nichts zu tun hätte. Komischer Weise steht sie als Chefin auf ihrer Glückklee-Seite.

Ja nu…da stimmt einiges nicht bei der. Mir war es dann zu blöd und ausserdem kam meine Tram, also legte ich auf. Am Freitag kam dann eine SMS von der Glücklee-Tussi in dem sie mir ein schönes Wochenende wünschte. Ich dachte nur: Die hat es immer noch nicht kapiert, so aufdringlich wie die ist.

Ich stehe ja sonst nicht auf schlägele, aber von sowas dummdreistes bekomm ich nen Puls. Ich kann mich ja noch wehren, aber eine ältere Person die wirklich alleine ist, lässt sich wo möglich noch auf sowas ein. In der Kuschelzeit vor Weihnachten. Na frohe Weihnachten 🙁

Scrum – Sprint Backlog (3)

Da nun alle Features in verschiedene Releases (Auslieferungsschlitten) aufgeteilt und der Aufwand abgeschätzt wurde, ist es nun daran festzulegen was, wann was gemacht werden kann. Je nach Anzahl Entwickler mehr oder weniger viel bzw. schnell.

Das Ziel ist es also das erste Release mit all seinen Features sich zur Brust zu nehmen und dieses in einzelnen Päckchen oder Aufgabenblocks (so genannte Sprints) aufzuteilen.

Diese Sprints enthalten dann alle Aufgaben/Tasks die in einem Aufgabenblock zu erledigen sind.

Ein Aufgabenblock/Sprint sollte überschaubare 4-12 Tasks enthalten und nicht länger als 1-3 Wochen dauern. Nach 1-X Sprints ist dann ein Release fertig.

Wichtig dabei ist, dads wärend eines Sprints (während dessen ein Aufgabenblock abgearbeitet wird) KEINE Änderungswünsche mehr seitens des Kunden berücktsichtigt werden. Alle Wünsche kommen wenn überhaupt erst in den zweiten Sprint. Neue Wünsche durchlaufen alle Schritte wie die bisherig geplanten.

Sagen wir, als Beispiel, ein Sprint dauert 1 Woche und wird von einem Entwickler umgesetzt. Eine Woche hat (in der Schweiz) 42,5 Stunden. Man kann also nur die Tasks in einen Sprint setzen die auch von der Zeit her rein passen.

Bei 42.5 Stunden in einem Sprint, passt dem nach die Features 4(5h), 2(22h) und 8(12h) = 39 Stunden.
Die Features beinhalten zb. im Feature 4 eine HTML-Seite inkl. Formular mit CSS zum gestalten. Recht einfach daher ein Tasks von 5 Stunden.
Das Feature beinhaltet eine Ajax-Funktion mit Datenanbindung zu machen. Das Ajax-Zeugs kann zb. ein Task/eine Aufgabe mit 8 Stunden sein und die Datenbank mit logischen Daten ein zweiter Task von 12 Stunden. Das Testen dieser Funktion sollte ein dritter Tasks von 2 Stunden sein.
Ein Sprint ist nun voll und es kann los gehen mit dem ab arbeiten dieses Sprintes, bei dem sich jeder Entwickler den Tasks sucht den er am besten kann, wenn er nicht vom Projektleiter (Scrum-Master) einen Tasks zugeteilt bekommt. Bei nur einem Entwickler “darf” dieser Entwickler alles machen 😉

Wie bereits erwähnt, darf ein Sprint ruhig kürzer sein, als die im Beispiel festgelegten 42.5 Stunden, aber nicht länger. In der Regel sind Sprints 3 Wochen lang und daher passen auch längere Tasks in einen Sprint.

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Scrum – Release Backlog (2)

Ist eine komplette Nikolausliste mit allem Wünschen (aus dem ersten Teil dieses Tutorials) erfasst und priorisiert worden. Kommt es nun darauf an, einen ordentlichen Zeit- und Aufgabenplan in Einklang zu bringen, bei dem mir (dann im dritten Teil) auch ausreichend Bier zur Verfügung gestellt wird.

Da die Wunschliste des Kunden (von welchen Anforderungen auch immer) nicht nur mit der Zeit gewachsen ist, sondern sich auch permanent verändert, ist es notwendig sich erst einmal eine Übersicht über den tatsächlichen Aufwand des Produktes bzw. dessen Auslieferung zu verschaffen.

Auch der Nikolaus kann nur max. 12 Rentiere vor seinen Schlitten spannen, daher muss sich der Kunde (mit dem Projektleiter) zusammen setzten und all die vielen grossen und kleinen Wünsche auf mehrer Auslieferungsschlitten bzw. Releases verpacken. Das Ergebnis dieser Meetings mit dem Kunden und dem Projekleiter sind also mehrere Auslieferungsreleases.

Zum Beispiel:
Die Wünsche (Features) 2,5,242,318,4 und 9 müsssen gleich im ersten Release zur Verfügung stehen.
Die Features 3,126,34,18,22,58, und 63 kommen dann in die Version 2 des Produktes.
Die Features … ins Release 3 … und so weiter…

Das Ergebnis ist eine gruppierte Liste – dem Release Backlog – in dem ganz klar drin steht, was in welchem Release gemacht werden soll bzw. enthalten sein muss. Dabei ist noch nicht definiert worden was das an Zeit und Geld kostet oder gar wann es fertig sein soll. Diese Dinge kommen erst im nächsten (Scrum-)Schritt und können sich aufgrund dessen dann auch wieder ändern. Also die Dinge wie Geld/Zeit/Aufwand die im 2 Schritt definiert werden, können den Release Backlog auch wieder ändern. Wünsche fallen aus dem Release Backlog raus weil sie zu lange dauern und/oder zu teuer werden oder aus Marketinggründen erst in die 2. Version (dem 2. Release) erscheinen sollen etc.

Zum Schluss kommt ein wesentlicher Teil hinzu, bei dem zum einen der Entwickler hinzu kommen und zum anderen der Kunde nicht mehr dabei sein muss. Meist möchte das der Kunde auch gar nicht, weil es viel zu technisch ist. Es geht nämlich darum, fest zu legen, wie lange ein Entwickler für ein bestimmtes Feature haben wird. Also wie lange der Entwickler dafür warschneinlich benötigt in Stunden. “Warscheinlich benötigt” daher, weil man es in voraus ja nicht genau wissen kann und es daher eine reine Schätzung ist.

Von den sagen wir 20 Features die in eine Release gepackt werden sollen, wird also jedes einzelnen in Stunden Entwicklungszeit geschätzt.
Feature 4: 5 Stunden
Feature 2: 22 Stunden
Feature 3: 46h
Feature 8: 12h
Feature 13: 7h
etc. etc.
Die Reihenfolge spielt in diesem Fall keine Rolle, denn es sollen ja alle geschätzt werden.

Wie bereits erwähnt kann es sich dabei durchaus heraus stellen, das ein bestimmtes Feature entweder keinen Sinn mehr macht, zu teuer ist, oder aus anderen Gründen komplett rausfällt oder in ein späteres Release verschoben wird.

Wichtig dabei ist, das man immer nur ein Release Backlog anschaut. Es geht also immer nur um ein Release das geplant werden soll. Anfangs somit um das erste Release. Was mit dem 2. Release wird ist zu diessem Zeitpunkt noch völlig unwichtig.

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Garagist – oder warum ich heiraten sollte

Heiraten ist was romantisches, sagen die Frauen und die müssen es ja wissen, denn welcher Mann ist schon romantisch?
Wenn ein Mann mal romantisch ist, dann ist das anerzogen – von einer Frau (und in der Regel nicht der Mutter)!

Das Frauen fast zwanghaft heiraten möchten ist logisch. Denn sie wissen, das sie wie ein Auto, mit den Jahren massiv an Wert verlieren, wenn sie nicht intensiv geplegt werden – und das nicht nur optisch!
Die optische Pflege bekommen die Autos bzw. Frauen ja noch selbst hin, wenn es nur um das nachfüllen von Wasser für die Scheibenwischer geht etc. Bei grösseren Inspektionen wie Brustvergrösserungen etc. hört es aber meist auch schon auf, denn die sind 1. für die Frau selbst zu teuer, 2. zu 99% unnötig und 3. oft von primitiven Männer gefordert.

Also alles in allem ist so eine feste Beziehung in Form einer Heirat eine sehr intensive und vor allem kostspielige Angelegenheit!
Sind wir Männer doch mal realistisch, nur weil ich ab und zu mal Auto fahren möchte leg ich mir doch nicht gleich eine komplette Garage zu?
Da bleibt gar keine Zeit mehr für das auto fahren und schon gar nicht mehr so leidenschaftlich, wie gewünscht?!

Und eigentlich möchte ich auch gar nicht mal wissen, das eine Frau alle 4 Wochen einen Ölwechsel bekommt. Ist weder so romantisch noch geheimnissvoll wie Frau gerne sein möchte. Wenn mann dazu noch bedenkt das Frau alle 4 Wochen tagelang blutet und das auch noch überlebt? Völlig unbeschadet geht sowas doch gar nicht?! Da wundert es mich überhaupt nicht mehr das Frau dann emotional und geistig durch den Wind ist. ist übrigend wissenschaftlich belegt und nach zu lesen oder -hören in Das weibliche Gehirn.

Es gibt sogar auf Dauer weit weniger Ausfahrten in Form von Sex…und besser wird er deswegen auch nicht.
OK, die Leideschaft wandelt sich in Vertrauen um, denn wenn man öfter am gleichen Wagen rumschraubt, wird es einem auto-matisch vertrauter. Aber Vertrauen als Ersatz für Leidenschaft? Nöh!

Kommen wir mal zu den wesentlichen Anforderungen:
Eine Frau sollte pflegeleicht und unkompliziert sein. Wenn es darauf ankommt entsprechend unanständig und verständisvoll uns Männern gegenüber und natürlich noch ohne Vorbesitzer!

Der gepflegte Service einer Garage bezieht sich vor allem auf das Ego der Frau, denn leider gibt keine selbstbewusste Frau. Und wenn das permanente aufpeppeln von uns Männern weniger wird – weil weniger guter Sex – meint Frau ihre notwendige Peppelei anders wo zu bekommen und ist schneller weg als mann denkt. Unlogisch, aber so sind nun mal Frauen. Denn beim neuen geht es auch erst mal um Sex und dafür begehrt zu werden.

Nur gut das es Frauen gibt die so ein schlechtes Ego haben (und dabei noch hübsch sind) das sie lieber mit deppen Manner zusammen sind, als gar keine Zuneigung zu bekommen. Eigentlich sind ältere Männer ja die besseren weil erfahreneren Garagisten. Nur möchten die nicht mehr sesshaft werden und schon gar keine Garage mehr eröffnen. Bei den Frauen merkt man es im Internet: Die meisten sind noch recht ansehnlich, aber mit 1-3 Filialen in Form von Kindern und ne Menge damit verbundenem Stress. Hey Ladies, evtl. es mal mit nachdenken versuchen. Oder anders gesagt: Drum prüfet (etwas länger) wer sich ewig bindet.

Warum lässt mann sich überhaupt darauf ein, eine kostenintensive und imageschädigende Garage zuzulegen?
Doch nur weil er der einzige sein möchte der mit diesem Auto fahren darf! Also, das muss dann aber schon ein ganz besonderer Wagen sein!!!

Vor allem, wenn mann auch sonst keine Probleme hat Auto fahren zu können? Und immer mit dem gleichen Auto fahren zu müssen ist ja nun auch nicht gerade erstrebenswert?! Wie ein super Steak oder eine gutes Butterbrot, liebe ich es zwar, möchte das aber nicht jeden Tag haben! Mann muss ja jetzt nicht indisch oder afrikanisch essen gehen. Aber das Ambiente sollte man schon ab und zu mal ändern, sonst wird es halt langweilig? Anfangs, ohne Garage, klappte das ja auch!

Alles in allem stimmt das Preis/Leistungsverhältnis einfach nicht. Und wenn man als Garagist versagt, bekommt man noch eine ordentliche Konventionaltrafe in Form von Scheidungkosten hinzu – mann muss dabei noch nicht mal Schuld sein.

Die Leasingalternative wie es der Hugh Hefner in seiner Playboy Mansion macht, ist da leider auch nicht allglücklich machend.
Dann eher noch eine Fisch-Vogel-Beziehung in Form einer Pacht auf Zeit.
Gemeinsame ausfahrten und einfach ein Stück zusammmen gehen, sowie getrennte Wohnungen halten das Leidenschafts-Level noch lange aufrecht und die Einsicht das eine Beziehung richtig viel Arbeit ist. Und nur dann lohnt es sich.

Scrum – Product Backlog (1)

Scrum ist eine zügige/agile Vorgehensweise um bestehende Projekte, gerade in chaotischen Situationen in den Griff zu bekommen.

Denn oft werden Projekte planlos – auf Zuruf – durchgeführt, was logischer Weise zu Problemen führt, vor allem wenn es mehr als eine Person betrifft, denn wenn ich mir selbst eine Homepage bastelte kann es mir ja egal sein.

Web-Projekte betreffen aber fast immer mind. 3 Personen: nämlich als erstes den Kunden, dann mich als Entwickler und idealer Weise einen Projektleiter.

1. Der Kunde, also der eigentliche ProductOwner, hat eine riessige Nikolausliste an Wünschen die das fertige Produkt haben soll.
2. Ich als Developer möchte diese Wünsche sehr gerne umsetzen, aber mit einem Zeit- und Aufgabenplan der zusammen passt.
3. Der Projektleiter sollte als (Scrum-)Master sollte wiederum über den Dingen stehen und das Projekt für beide Seiten erfolgreich druchführen. Also die Wünsche des Kunden in realistischen einen Zeit- und Aufgabenplan für den Entwickler zur Verfügung stellen.

Auch wenn viele behaupten, dass der Kunde das Problem sei, weil er seine riessige Wunschliste am besten vorgestern und mit maximalen Kosten von 2 Bier erledigt haben möchte. 1. bekomme ich bei 2 Bier erst richtig Durst und zweitens ist nach dem 2. Bier erst ein Wünsch erfüllt 😉

Die erste Aufgabe besteht also darin, alle Wünsche in einem Produkt Backlog zu erfasssen und zu priorisieren.

Anti-Minarett-Initiative

Cooool. Haben die Schweizer doch mehr Mut als der Merz und sagen Ja zur Initiative! Jetzt müssen nur noch die lärmenden und ach so christlichen Kirchenglocken weg.

Das muss man sich mal vorstellen: Aus verschiedenen Gründen ist die Schweiz ist so geworden wie sie ist – von innen heraus. Da kann doch keiner von aussen kommen und Ansprüche stellen (weil er die Schweiz so wie sie ist toll findet oder weil er sie ändern möchte?). Und wenn diese nicht erfüllt werden, gibt es in der Schweiz Saktionen?! Wo kommen wir denn da hin? Wenn er Gleichberechtigung und Religionsfreiheit haben möchte, dann soll er doch mal in seinem eigenen Land anfangen. Da gibt es weit mehr zu tun als in der Schweiz. Aber am besten über andere herziehen und Wünsche äussern, wenn man es im eigenen Land nicht hinbekommt – hat der deutsche Finanzminister ja auch so verscuht und ist auf der ganzen Linie gescheitet und das sogar im eigenen Land.

Mag ja sein das der eine oder andere Muslimvertreter wie Fred Feuerstein (1400 Jahre alt), jetzt doch keine Saharia in die Schweiz einführen darf. Und nur weil er jetzt gleich zu Beginn sagt (um es mal gleich zu Beginn gesagt zu haben und dies bei der jeder Gelegenheit zitieren darf): “Dies ist ein demokratisches Plebiszit (ist glaub was ganz schlimmes), daher werden wir es auch akzeptieren” heisst es auch das er es akzeptiert, denn im Rest des Interviews wettert er darüber wie “unwürdig” es doch für die Schweiz ist.
Hey Onkel, die Schweizer sind kein krankes Volk denen es nur um falsche Ehre und Stolz geht, den man somit angreifen kann.

Die Zeiten der Volksverdummung und Angst mache sollten nun wirklich vorbei sein. Endlich mal Nächstenliebe aus freier Überzeugung zeigen dürfen, ohne das man gleich in die Hölle kommt oder auf ein paar junge Frauen verzichten muss, wenn man es maaaal nicht macht!

Für die langsam denkenden Schlümpfe unter uns:
1. die Religionsfreiheit bleibt: man kann beten wann und wo man will. Und vor mir aus auch 5 Mal am Tag!
2. Natürlich löst die Minarett-Initiative keine Probleme, sollte sie aber auch nie. Jetzt wo die Probleme auf dem Tisch liegen, müssen sie angegangen werden.
3. Das die ganze Welt darüber berichtet, bestätigt das plakative Vorgehen der SVP und die bestehende Angst leider nur.

Interessanter Weise hat mir ein echter schweizer Kollege, den ich gerade am Flughafen ZRH aus Singapore abgeholt habe (und den Entscheid dort in den Zeitungen gelesen hatte), gesagt das er es eine Schade findet, das die Minarett-Initiative angenommen wurde. Ein deutscher ehemaliger Klassenkamerad hat mir per eMail zur Minarett-Initiative gratuliert: Gratuliere euch aus tiefstem Herzen zu eurer – freien – Entscheidung!

Hopp Schwiiz!

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SQLyog

Da ich mich ja immer mehr zu Apple hingezogen fühle, möchte ich mich auch vom MS SQL Server verabschieden. Nach allen Vor- und Nachteilen, bleibt da eigentlich nur noch mySQL übrig.

Diesen Black Friday habe ich zum einkaufen einer SQLyog-Lizenz genutzt – 50% Rabatt. Das Tool nutze ich schon eine Weile in der kostenlosen Community-Edition und hätte sie mir eh gekauft, daher war das eine gute Gelegenheit. Deren Aktion läuft übrigens noch bis 1. Dezember.

Bodega Espanola

Das Ambiente ist nach wie vor super.

Die Paella gut, aber nichts besonderes. Das Entrecôte allerdings ungeniessbar, weil durchwachsen und mit den stumpfen Messern dort gar nicht klein zu kriegen (auch nicht durch umtauschen). Das Rinderfilet war OK, aber nicht wirklich gut. Die Beilagen – selbstgemachte Fritten – sind super, aber alles in allem zu trocken, keine Sosse zum Fleisch, keinen Salat, ausser etwas grünem Gestrüpp.

Das Geplappere der anderen Gäste, ist viel zu laut um sich zu unterhalten, ohne sich anschreien zu müssen. Daher eher was zum Party machen.

Alles in allem – eine Zumutung!
Vor allem das Personal und in erster Linie der Chef: null bock, arrogant, frech, inkompetent (evtl. auch nur weil keinen Bock), grosskotzig!
Wenn ich jetzt noch den Preis von 82.50 (für eine Person) für ein Rinderfilet, ne Handvoll Fritten, 2 Glas Rotwein und eine Cola nehme, finde ich es eine Unverschämtheit.
Interessanter Weise ist der Laden immer voll! Naja, der Rotwein hat wenigstens sehr gut geschmeckt. Evtl. wird man ja besser bedient wenn man in einer Meute kommt?

Wenn man nicht direkt eine ganze Flasche Rotwein bestellt, sondern erst mal einen Dezi eines spanischen Weines (von ihm empfohlen) um ihn erst mal zu probieren, wird schon bei der Bestellung schnippig reagiert und später das Wechselgeld kommentarlos auf den Tisch gelegt. Um nur mal eine Sache zu erwähnen – völlig daneben!